Der Tod eines Kindes verändert alles. Wir begleiten Familien mit Zeit, Ruhe und Erfahrung – und schaffen einen geschützten Rahmen für den Abschied.
Der Verlust eines Kindes gehört zu den tiefgreifendsten und schmerzlichsten Erfahrungen, die eine Familie erleben kann. Er verändert die Gegenwart, die Zukunft, das ganze Leben. In dieser Ausnahmesituation begleiten wir Familien behutsam – mit Zeit, Ruhe, Menschlichkeit, fachlicher Kompetenz und langjähriger Erfahrung. Eltern, Geschwister und Angehörige dürfen dabei ihren eigenen Weg des Abschieds finden.
- Zeit für einen bewussten Abschied, ohne Termindruck
- Abschied am offenen Sarg, wenn die Familie es möchte
- Geschwister altersgerecht einbeziehen
- Begleitung von Familien mit Sternenkindern
- Psychologe und diplomierte Familientrauerbegleiterin im Haus
Zeit für einen bewussten Abschied
Viele Eltern erleben es als tröstlich, ihr Kind noch einmal zu sehen, zu berühren und sich in Ruhe verabschieden zu können. Ein Abschied am offenen Sarg kann helfen, das Unfassbare begreifbarer zu machen und den Tod als Realität anzunehmen.
Dabei bestimmen immer die Eltern und die Familie selbst, was sich richtig anfühlt. Nichts muss – vieles darf. Wir begleiten diesen Abschied achtsam, würdevoll und individuell.
Die Familie darf mitgestalten
Auf Wunsch können Angehörige den Abschied aktiv mitgestalten. Gerade in diesen liebevollen Handlungen entstehen oft wertvolle Erinnerungen für die Familie.
- Das Kind gemeinsam anziehen oder in den Sarg betten
- Persönliche Gegenstände mitgeben
- Briefe, Zeichnungen oder kleine Erinnerungen beilegen
- Den Sarg bemalen oder schmücken
- Eigene Rituale und persönliche Momente gestalten
Geschwister mit einbeziehen
Besonders Geschwister brauchen Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und einen Platz in ihrer Trauer. Kinder trauern anders als Erwachsene – oft wechseln sich Spiel, Fragen, Rückzug und starke Gefühle ab.
Wir unterstützen Familien dabei, Geschwister altersgerecht einzubeziehen: Fragen stellen zu dürfen, das verstorbene Geschwisterkind noch einmal zu sehen, Abschiedsrituale mitzugestalten, Erinnerungen zu schaffen und Gefühle ausdrücken zu können. Kinder sollen spüren, dass auch ihre Trauer gesehen und ernst genommen wird.
Begleitung von Familien mit Sternenkindern
Wenn ein Kind bereits während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verstirbt, bleibt oft wenig Zeit, das Geschehene zu begreifen. Und doch sind Liebe, Hoffnung und Bindung vom ersten Moment an da.
Wir begleiten Familien von Sternenkindern mit besonderer Achtsamkeit. Dabei ist uns wichtig, Raum für Begegnung, Abschied und Erinnerungen zu schaffen – ohne Zeitdruck und im Tempo der Eltern. Viele Familien empfinden es als wertvoll, ihr Kind noch einmal zu sehen, zu halten oder gemeinsame Erinnerungen entstehen zu lassen. Fotos, Hand- und Fußabdrücke, kleine Rituale oder persönliche Gegenstände können helfen, die kurze gemeinsame Zeit bewusst wahrzunehmen.
Auch bei Sternenkindern bestehen verschiedene Möglichkeiten der Bestattung. Eltern können ihr Kind etwa in einem Familiengrab beisetzen lassen oder – sofern die Gemeinde eines anbietet – in einem Sternenkindergrab. Wir sehen für Sie nach, was am jeweiligen Friedhof möglich ist, und helfen dabei, einen liebevollen Ort des Erinnerns zu finden. Denn auch ein kleines Leben hinterlässt große Spuren und hat seinen festen Platz in der Familie.

Begleitung mit besonderer Ausbildung
Die Begleitung von Familien beim Verlust eines Kindes erfordert viel Einfühlungsvermögen und besondere fachliche Kompetenz.
Dr. Karl Neurauter ist Psychologe und hat seine Dissertation über Trauerbewältigung geschrieben. Durch seine langjährige Erfahrung und eigene Verlusterfahrungen in jungen Jahren kann er Familien besonders empathisch begleiten.
Brigitte Neurauter ist diplomierte Familientrauerbegleiterin und absolvierte ihre Ausbildung bei Mechthild Schröter-Rupieper, einer der bekanntesten Expertinnen für Familientrauerbegleitung im deutschsprachigen Raum.

Sie sind nicht allein
Nach dem Verlust eines Kindes fühlen sich viele Familien orientierungslos und wie gelähmt. Wir sind da – mit Ruhe, Erfahrung und menschlicher Nähe. Gemeinsam schaffen wir Raum für einen liebevollen Abschied und für Erinnerungen, die bleiben dürfen.


